OSTARA: Bunte Eier für das Nest

Die Geschichte des Osterbrauchs, Einführung in die verschiedenen Techniken zum Verzieren der Eier, Verschönern der Eier mit Hilfe von Wachs
Man sagt, dass Ostara ein sehr altes heidnisches Fest sei, welches man um die Frühjahrs Tag- und Nachtgleiche im März beging. Drei Tage soll gefeiert worden sein, weil ab sofort die Tage wieder länger als die Nächte waren. Das Licht hat über die Dunkelheit gesiegt, der Frühling hielt Einzug im ganzen Land. Warum aber verschenkte man an Ostara Eier? In Ägypten kennt man farbige Eier seit mehr als tausend Jahren. Die Germanen sollen vorzugsweise rote Eier verschenkt haben. Die Farbe der Eier spielte eine wichtige Rolle. Verschenkte man ein blaues Ei, so brachte das Unglück. Mit einem roten Ei dagegen, zog das Glück in das Haus. Im Mittelalter war das Ei eine Art Ersatz für Pacht und Zins. Wer an Ostara zum feststehenden Zahlungstermin nicht genug Taler für die Pacht bereithielt, überreichte dem Grundherren als Gegenleistung eben Eier. Mit der Christianisierung wurde aus Ostera das religiöse Fest Ostern. Jetzt verschenkte man die Eier als Sinnbild für das Leben. Ein scheinbar lebloser Körper bringt etwas Lebendiges hervor. Da erinnert diese überlieferte Tradition an die Auferstehung von Christi. Gleich geblieben bis heute sind die bunten Eier, die man inzwischen schon bunt eingefärbt im Sechserpack bequem in jedem Supermarkt kaufen kann. Wer etwas mehr zu diesem hübschen Osterbrauch des Eier Verschenkens erfahren möchte, besser noch, wer die Technik des Verzierens der Eier nach alter Tradition erlernen will, der ist am 5. April 2017 herzlich in das Archäotechnische Zentrum eingeladen. In der Zeit von 17 bis 19 Uhr wird Ines Lückert den Gästen an diesem Workshop zeigen, wie man aus einem weißen Ei mit Hilfe von etwas Wachs ein kleines Kunstwerk zaubern kann. Gelernt hat sie dieses wunderschöne alte Handwerk von der sorbischen Volkskünstlerin Sigrid Bolduan und Irma Röck. Die Teilnahme an dem Workshop kostet 8,00 € inklusive Material. Die Eier, ob gekocht oder leer, müssen mitgebracht werden. Da die Plätze an diesem Workshop begrenzt sind, versäumen Sie es bitte nicht, sich rechtzeitig anzumelden!
Veranstaltungsort
Archäotechnisches Zentrum Welzow e.V.
Dr. Hans-Joachim Behnke (Leiter)
Fabrikstraße 2
03119 Welzow
Tel: 035751 - 282 24 o. 282 25
eMail: info@atz-welzow.de
Web: www.atz-welzow.de
Veranstalter
Archäotechnisches Zentrum Welzow e.V.
Dr. Hans-Joachim Behnke (Leiter)
Fabrikstraße 2
03119 Welzow
Tel: 035751 - 282 24 o. 282 25
eMail: info@atz-welzow.de
Web: www.atz-welzow.de

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